Gospelworkshops – eine Einführung Gospelmusik hat mittlerweile vermehrt Einzug ins Leben unserer Kirchengemeinden gefunden. Warum das so ist ? Vermutlich, weil gemeinsames Singen Spass macht, weil diese Musik sowohl Herzen als auch Körper ansprechen kann und weil es einmal eine andere (ich sage bewusst nicht bessere !) Art ist, Gott zu loben und seine Gute Nachricht (Gospel = Evangelium) zu verkünden.
In vielen Gemeinden ist es aus unterschiedlichen Gründen trotzdem nicht möglich, einen festen Gospelchor einzurichten. Vielleicht bietet dann ein zeitlich begrenzter Workshop einmal die Gelegenheit zur Gospelmusik. Und wer weiß - manche Steine sind schon durch solche Ereignisse ins Rollen gekommen. Möglicherweise habt ihr in eurer Gemeinde aber auch schon einen Gospelchor, braucht aber mal wieder frischen Wind für eure Arbeit. Auch in diesem Fall könnte ein solches Wochenende neue Kraft für euer Tun bringen. Ich lade selber gerne befreundete Workshopleiter für meine eigenen Projekte ein. Es tut einfach gut sich kennen zu lernen und aus der unterschiedlich Herangehensweise zu profitieren. Wenn euch diese Worte neugierig gemacht haben, lest gerne weiter und vielleicht findet sich ja mal eine Gelegenheit und wir lernen uns ganz persönlich kennen. Würde mich sehr freuen ! Organisation Der Ablauf eines Gospelworkshops kann sehr individuell gestaltet werden. Die gewöhnliche Form ist sicherlich ein gemeinsames Arbeitswochenende mit einem abschließenden Konzert oder Gottesdienst - andere Formen sind nach Absprache aber auch möglich. Ein solches Wochenende beginnt am Freitag Abend und endet am Sonntag (je nach Wunsch Vormittags oder Abends). Um eine Vorstellung davon zu bekommen, hier ein exemplarischer Ablauf mit Abschlusskonzert: - 19:00 Uhr - Kennenlernen und Einsingen
- 19:30 Uhr - Probenphase I
- 22:00 Uhr - Abschluss
- 10:00 Uhr - Einsingen und Probenphase II
- 13:00 Uhr - Mittagspause
- 15:00 Uhr - Probenphase III
- 19:00 Uhr - Solistenprobe
- 13:00 Uhr - Einsingen und Probenphase IV
- 15:00 Uhr - Generalprobe
- 17:00 Uhr - Konzert
In Sachen Finanzen möchte ich mir vorbehalten hier keine konkreten Zahlen zu nennen. Schließlich ist dies nicht zuletzt auch vom tatsächlichen Umfang des Workshops und der Entfernung abhängig.Aber selbst einer kleinen Gemeinde sollte es bei einem annehmbaren Teilnehmerbeitrag möglich sein, meinen "Ansprüchen" gerecht zu werden. Fragt einfach mal nach. Instrumental begleitet wird der Chor von mir am Klavier. Wenn ihr schon einen funktionierenden Gospelchor mit Band habt, die in der Lage ist nach Leadsheets zu spielen, kann diese gern aktiv mit eingebunden werden. Im Abschlusskonzert wird das erarbeitete Repertoire vorgestellt. Um das Programm etwas weiter aus zu gestalten, bietet sich die auch Möglichkeit einen ortsansässigen Chor mit in die Gestaltung einzubeziehen. Inhalte Die Liedauswahl für meine Gospelworkshops ist vielfältiger als dies vielleicht auf dem ersten Blick erscheinen mag. Selbstverständlich gehören Gospels zum zu erarbeitenden Material genauso wie alte Spirituals, die ich aber zum Teil neu arrangiert habe. Daneben erweitere ich das Repertoire aber gerne auch mit Songs aus der amerikanischen und europäischen Worshipszene und verwende Stücke aus eigener Feder oder von befreundeten Gospelmusikern. Letztendlich gehe ich bei der Liedauswahl nach drei grundsätzlichen Kriterien vor: - Es sollen Stücke sein, die auch für Laienchöre und bisherige "UnterderDuscheSänger" leicht erlernbar sind.
- Die Stücke sollen stilistisch vielfältig sein und sowohl Herz als auch Körper ansprechen.
- Und das Wichtigste - die Songs sollen die Gute Nachricht klar und deutlich transportieren können.
Neben dem Erlernen des Workshops gehören aber selbstverständlich auch andere Elemente zu den Inhalten der gemeinsamen Arbeit, wie z.B. - Einführung in den gospelspezifischen Umgang mit der Stimme
- Hintergründe und Historie der Gospelmusik
- Einübung einfacher choreographischer Elemente
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